| Daniela Hüttemann |
| 17.08.2023 15:30 Uhr |
Insgesamt wurden 165 Never Events festgestellt (6,1 Prozent der Fälle) – das sind 30 mehr als im Vorjahr. Der Medizinische Dienst Bund hält dies für untragbar, da die Risiken bekannt und geeignete Präventionsmaßnahmen verfügbar wären.
Zwei Drittel der Schäden waren vorübergehend und die Patienten gelten als vollständig genesen. Unter den leichten Dauerschäden waren beispielsweise Narben oder eine leichte Bewegungseinschränkung. Als mittlerer Schaden gelten unter anderem chronische Schmerzen oder die Störung einer Organfunktion als Folge des Behandlungsfehlers. Ein schwerer Dauerschaden liegt vor, wenn die Betroffenen pflegebedürftig geworden sind, sie aufgrund eines Fehlers erblinden oder dauerhafte Lähmungen erleiden. 84 Patienten verstarben infolge eines Behandlungsfehlers.