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Europawahl 2024
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Das fordern die Apotheker vom neuen EU-Parlament

Die deutsche Apothekerschaft hat nun ihre sechs Kernpositionen zur Europawahl am 9. Juni 2024 vorgelegt. Darin bittet sie die EU um Mithilfe, Deutschland vor Liberalisierungstendenzen im Apothekenmarkt zu schützen.
AutorKontaktJennifer Evans
Datum 08.12.2023  07:00 Uhr
Freien Heilberuf und deutsches System schützen

Freien Heilberuf und deutsches System schützen

Der fünfte Aspekt stellt die freie Heilberuflichkeit in den Fokus, die es in Zukunft zu stärken gelte. Sie schütze Patienten vor rein wirtschaftlichen Interessen Dritter und diene damit der bestmöglichen Arzneimittelversorgung, heißt es.

Eine unabhängige Versorgung garantiere hierzulande außerdem der einheitliche Abgabepreis, die Apothekenpflicht sowie das Fremd- und Mehrbesitzverbot. Die sechste und letzte Forderung ist daher, dieses System zu berücksichtigen sowie die deutsche Apothekerschaft bei der Abwehr von Liberalisierungstendenzen in diesen Bereichen zu unterstützen. Gemeint sind damit wohl unter anderem die von Bundesgesundheitsminister Professor Karl Lauterbach (SPD) geplanten »Apotheken light«.

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