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Primärversorgung
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»Da, wo die Menschen ohnehin sind«

Apotheken sollen mehr Kompetenzen bei Prävention und Früherkennung bekommen. Die Pläne werden derzeit abgestimmt. Niedrigschwellige Angebote müssten besser genutzt werden, fordert Pharma Deutschland. Apotheken könnten dabei als »Einstieg ins System« fungieren, heißt es vom niedersächsischen Gesundheitsministerium.
AutorKontaktCornelia Dölger
Datum 27.01.2026  14:30 Uhr
Beraten und über Medikation aufklären

Beraten und über Medikation aufklären

Apotheken als erste Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten sieht auch Andreas Philippi (SPD), niedersächsischer Gesundheitsminister und derzeit Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz (GMK), als wichtigen Baustein im geplanten Primärversorgungsmodell. Apotheken könnten bei leichten Beschwerden eine erste Beratung vornehmen und auch über die notwendige Medikation aufklären, heißt es vom niedersächsischen Gesundheitsministerium.

Eine Entlastung für Patienten und Arztpraxen könne die künftige digitale Jahresverordnungen für chronisch Kranke sein, damit die betroffenen Patientinnen und Patienten direkt in die Apotheken kommen könnten, um sich das Medikament abzuholen. Damit müssten sie nicht mehr wie bisher jedes Quartal in die Praxis kommen und sich ein Rezept abholen. »Für viele Menschen sind Apotheken ein Ort, an dem sie sich beraten lassen und nachfragen. Damit sind sie der Einstieg ins System. Apotheken können dabei helfen, strukturiert weiterzuleiten«, so ein Ministeriumssprecher.

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