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Cannabisverbände sehen Risiken im geplanten Versandverbot

Um Missbrauch zu begegnen, will das Bundesgesundheitsministerium (BMG) den Zugang zu medizinischen Cannabisblüten erschweren. Die ABDA begrüßt die geplanten Verschärfungen. Cannabisanbieter laufen hingegen Sturm. Vor der Anhörung im Gesundheitsausschuss positionieren sich die Cannabisverbände.
AutorKontaktCornelia Dölger
Datum 14.01.2026  10:12 Uhr
Cannabiswirtschaft: Besser Zugänge zu Genusscannabis

Cannabiswirtschaft: Besser Zugänge zu Genusscannabis

Für die Cannabiswirtschaft spielt auch der Freizeitkonsum eine Rolle – zu diesem müsse im Zuge der Diskussion um Medizinalcannabis der Zugang erleichtert werden, fordert Dirk Heitepriem, Präsident des Branchenverbands Cannabiswirtschaft (BvCW). Dass hier offenbar Bedarf bestehe, zeige die Diskussion um den Missbrauchsverdacht bei medizinischem Cannabis. Es benötige »niederschwellige Zugänge zu qualitätsgesichertem und kontrolliertem Cannabis«. Entsprechende Modellprojekte müssten umgesetzt werden.

Um Missbrauch zu begegnen, halte der bestehende Rechtsrahmen bereits ausreichend Instrument vor, so die Verbände. Verstöße gegen das Heilmittelwerbegesetz, Berufsrecht, Arzneimittel- und Apothekenrecht sowie EU-Recht könnten geahndet werden, es mangele an der konsequenten Durchsetzung.  

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