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Arzneimittel-Engpässe
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BMG hält Versorgung von Kindern für »gesichert« 

In den vergangenen Monaten gab es erhebliche Lieferengpässe bei Arzneimitteln für Kinder. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) sieht die Versorgung inzwischen als »gesichert«. Die ABDA warnt jedoch vor einer weiterhin angespannten Lage. 
AutorKontaktdpa
AutorKontaktPZ
Datum 26.02.2024  17:00 Uhr

Rahmenbedingungen machen es schwer

Es sei ein täglicher Kampf für die Apotheken, die Patientinnen und Patienten zu versorgen und falls nötig Ersatzpräparate zu finden oder diese vor Ort herzustellen. »In Fällen der Präparate auf der Dringlichkeitsliste prüfen Apotheken zudem, ob sie auf eine andere Darreichungsform – Tablette statt Saft – oder auf eine selbst angefertigte Rezeptur statt eines Fertigarzneimittels ausweichen können«, so Arnold. 

Die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen machten es für die Offizinen jedoch zunehmend schwer, die Menschen angemessen zu versorgen: »Einerseits sorgen die bürokratischen Sparverträge der Krankenkassen dafür, dass die Apotheken ihre Patientinnen und Patienten bei Lieferproblemen nicht flexibel genug versorgen können. Andererseits stagniert das Honorar für Apotheken auf dem Niveau von 2004, was zu einer rasanten Schließungswelle der Apotheken vor Ort führt«, so der ABDA-Vizepräsident.  

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