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Medikationsanalysen
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Besser und schneller mit AMTS-Software

Mit Software-Unterstützung gehen Medikationsanalysen nicht nur schneller, Apotheker identifizieren auch mehr arzneimittelbezogene Probleme. Das zeigt eine neue Studie der Uni Düsseldorf – und auch, dass es Spaß macht.
AutorKontaktDaniela Hüttemann
Datum 27.12.2024  09:00 Uhr

Bis zu 30 Prozent Zeitersparnis

Ohne Software brauchten die Apothekerinnen und Apotheker um die 25 bis 30 Prozent mehr Zeit für die Medikationsanalysen, also deutlich länger, so das eindeutige Ergebnis. Zudem erfassten sie so nur die Hälfte der vordefinierten ABP, während es mit AMTS-Software 70 Prozent waren – vor allem die relevanten. Zudem gaben die Teilnehmenden an, dass sie sich mit der Software sicherer fühlten und allgemein kompetent, Medikationsanalysen anzubieten, auch innerhalb einer angemessenen Zeit. Schöner Nebeneffekt: Die Zustimmung zur Aussage, es mache Spaß, Medikationsanalysen mithilfe einer Software durchzuführen, erhielten einen Zustimmungswert von circa 4,5 auf einer Skala von 1 bis 5.

»Einerseits sind Apotheker offen für neue Tools, die ihre Arbeit unterstützen und Prozesse effizienter gestalten, andererseits profitieren Patienten von der Software, die die Qualität von Medikationsanalysen weiter verbessern kann«, folgert das Team um Erstautor Armin Dabidian. Angesichts der demografischen Entwicklung in Deutschland sei zu erwarten, dass die Zahl der Patienten, die mehrere Medikamente einnehmen, in Zukunft zunehmen wird. Damit steige auch der Bedarf an Medikationsanalysen, um die Sicherheit der Arzneimitteltherapie der Bevölkerung zu gewährleisten. »Daher ist es unerlässlich, Prozesse und Dienste wie Medikationsanalysen zu optimieren«, schließt die Publikation, die jetzt im Fachjournal »Healthcare« veröffentlicht wurde.

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