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Petition in Thüringen
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»Beeindruckendes Signal der Menschen«

»Gesundheitsversorgung in Thüringen sichern. Apotheken retten« ist die erfolgreichste jemals dokumentierte Petition im Thüringer Landtag. Danny Neidel, Geschäftsführer der Landesapothekerkammer Thüringen, spricht von einem »beeindruckenden Signal der Menschen«.
AutorKontaktMelanie Höhn
Datum 10.10.2024  13:10 Uhr
»Beeindruckendes Signal der Menschen«

Im Zuge des Wahlkampfs zur Landtagswahl in Thüringen wurde die Petition »Gesundheitsversorgung in Thüringen sichern. Apotheken retten« von der Landesapothekerkammer Thüringen am 19. August ins Leben gerufen. Bis 8. Oktober hatten genau 63.967 Menschen unterzeichnet. Sie ist damit die erfolgreichste jemals dokumentierte Petition im Thüringer Landtag, wie die Landesapothekerkammer Thüringen heute informierte. Damit seien im Vergleich zur bisher erfolgreichsten Petition fast viermal so viele Unterschriften zusammengekommen.

»Das Ergebnis ist schlicht überwältigend«, freut sich Danny Neidel, Geschäftsführer der Landesapothekerkammer Thüringen, der die Petition im Auftrag der Berufsvertretung der Thüringer Apothekerinnen und Apotheker eingereicht hat. »Im Moment bin ich erst einmal wahnsinnig glücklich über dieses beeindruckende Signal der Menschen, denen die Gesundheitsversorgung in unserem Land wichtig ist. Nun sind die Parteien des Thüringer Landtages gefordert, sich mit den Anliegen unserer Petition zu befassen, für die so unglaublich viele mit unterzeichnet haben.«

Sichere Arzneimittelversorgung gefordert

Mit der Petition würden der Landtag und die neue Landesregierung aufgefordert, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die das Land Thüringen hat, um die vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) geplanten Änderungen im Apothekenrecht zu stoppen, die die Qualität der Arzneimittelversorgung und ihre Sicherheit untergraben.

»Thüringen ist aufgefordert, »Nein!« zu sagen, wenn eine Apotheke ohne Apothekerin möglich werden soll, und damit ein richtungweisender Schritt hin zur Kommerzialisierung der Arzneimittelversorgung und weg von der inhabergeführten öffentlichen Apotheke getan werden soll«, so Neidel. »Die Menschen wollen die sichere Arzneimittelversorgung durch die Apotheke vor Ort, in der Apothekerinnen und Apotheker persönlich die Verantwortung für die Gesundheit ihrer Patientinnen und Patienten übernehmen.«

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