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Apothekenleistungen
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BAS: Corona-Abrechnungen laufen wieder ab Mitte März

Viele Apotheken haben derzeit Probleme damit, bestimmte, während der Pandemie eingeführte Leistungen abzurechnen. Ursache ist die Umstellung auf ein neues Abrechnungsverfahren. Gegenüber der PZ hat das Bundesamt für Soziale Sicherung nun aber erklärt, dass die neue Abrechnung ab Mitte März steht.
AutorKontaktBenjamin Rohrer
Datum 16.02.2023  14:00 Uhr

Graue: BAS muss in die Puschen kommen

Jörn Graue, NARZ-Vorstandsvorsitzender sowie gleichzeitig Vorsitzender des Hamburger Apothekervereins (HAV), betrachtet die Abrechnungsschwierigkeiten als großes Ärgernis. »Es ist ein Schwarzer-Peter-Spiel sondergleichen«, sagte Graue im Gespräch mit der PZ. Der DAV weise darauf hin, dass das BAS für die Anpassung der Abrechnungen zuständig sei, dieses wiederum betone, dass die Rechenzentren in der Pflicht seien. »Wie aber sollen wir ohne konkrete Anweisung wissen, wie die angepassten Rechnungen zu stellen sind?«, so Graue. Hier müsse das BAS »in die Puschen kommen«. Gleichzeitig beruhigt der HAV seine Mitglieder. In einem Rundschreiben heißt es, die Unklarheiten über Details für die neue Abrechnung zwischen den Kostenträgern BAS und PKV verzögerten zwar die Auszahlung. Die Ansprüche für die Abrechnungen ab dem 1. Januar blieben davon aber unberührt. »Wir werden diese natürlich abrechnen, sobald das BAS die neuen Bestimmungen gemäß § 421 Absatz 5 SGB V veröffentlicht hat.«

Auch der DAV beruhigt seine Mitglieder: In einem Rundschreiben an die 17 Verbände heißt es, dass man das neue Abrechnungsverfahren im März etablieren werde.

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