Pharmazeutische Zeitung online Avoxa
whatsApp instagram facebook bluesky linkedin xign

Geburten-Statistik
-
Babyboom in der Pandemie

Spontaner Sex im Lockdown oder bewusste Familienplanung? Die Corona-Pandemie scheint sich auf die Geburtenzahlen in Deutschland ausgewirkt zu haben. Es gibt jedenfalls deutlich mehr Kinder.
AutorKontaktdpa
Datum 04.08.2022  10:30 Uhr

Erstes Kind mit 30,5 Jahren

Beim erstgeborenen Kind der Frau betrug das durchschnittliche Alter der Mütter im vergangenen Jahr 30,5 Jahre, der Vater war durchschnittlich 33,3 Jahre alt. Unabhängig davon seien Mütter 2021 bei einer Geburt im Durchschnitt 31,8 Jahre alt gewesen, Väter 34,7.

Vor allem in den westlichen Bundesländern stieg die Geburtenziffer – am stärksten in Baden-Württemberg mit einem Anstieg um 5 Prozent, gefolgt von Bayern und Hessen mit jeweils 4 Prozent. In den ostdeutschen Bundesländern betrugen die Zuwächse der Geburtenziffer nur 1 bis 2 Prozent, in Thüringen und Sachsen nahm sie sogar leicht ab. Die höchste Geburtenziffer wurde 2021 in Niedersachsen mit 1,66 Kindern je Frau gemessen. Am niedrigsten war sie in Berlin mit 1,39.

Bei den Frauen mit deutscher Staatsangehörigkeit war die Geburtenziffer mit 1,49 Kindern je Frau im vergangenen Jahr deutlich höher als 2020. Damals wurden 1,43 Kinder je Frau geboren. Bei den Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit blieb die Geburtenziffer mit 2,01 Kindern je Frau nahezu unverändert.

Mehr von Avoxa