| Melanie Höhn |
| 05.03.2026 13:30 Uhr |
Die Regierung müsse anerkennen, dass Arzneimittelsicherheit ein nationales Sicherheitsthema sei und entsprechend behandelt werden müsse, erklärte der Ausschuss. Desweiteren müsse die Regierung die Informationsweitergabe über Engpässe an Apotheken, Ärzte und Krankenhäuser verbessern, die Arzneimittelversorgung in das Nationale Risikoregister aufnehmen und durch regelmäßige Krisenübungen absichern.
Zudem forderte der Ausschuss eine verantwortliche Führungsperson, die die Widerstandsfähigkeit der Lieferkette koordiniert und überwacht. Eine weitere Forderung ist die Stärkung der inländischen Produktion von Generika und Wirkstoffen und die engere Zusammenarbeit mit der Pharmaindustrie. Der Ausschuss empfiehlt der Regierung, eine Liste kritischer Arzneimittel zu veröffentlichen, die als Grundlage für die Planung der britischen Produktion, die Auswahl potenzieller Medikamente für die Bevorratung und die Vertragsverhandlungen dienen soll. »Die Regierung sollte darlegen, wie sie die Versorgungssicherheit mit den auf der Liste aufgeführten Arzneimitteln verbessern will«, verdeutlichte der Ausschuss abschließend.