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Krebsmedikamente
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Ausgaben steigen um 50 Prozent

Die Ausgaben der Kassen für Krebsmedikamente sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Nach Zahlen des Spitzenverbands der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) liegen die Kosten nun bei mehr als 7 Milliarden Euro.
AutorKontaktPZ
AutorKontaktdpa
Datum 11.10.2019  11:40 Uhr

Die Ausgaben für Krebsmedikamente sind im Jahr 2018 um rund die Hälfte gestiegen, wie Zahlen des GKV-Spitzenverbands zeigen. Demnach lagen die Ausgaben 2014 noch bei knapp 5 Milliarden Euro. Die »Wirtschaftswoche« hatte zuerst darüber berichtet.

In den vergangenen Jahren sind dem Bericht zufolge zahlreiche teure Medikamente auf den Markt gekommen. So koste eine Behandlung mit einem bestimmten Mittel zum Beispiel gegen Leukämie mehr als 300.000 Euro. Dem Verband der forschenden Pharmaunternehmen (vfa) zufolge sind in der Krebstherapie deutliche Fortschritte erzielt worden. Patienten überlebten heute länger. Die Kosten für Medikamente würden deshalb steigen, weil auch die Zahl der Krebserkrankungen zunehme. Jährlich erkranken in Deutschland nach Angaben der Deutschen Krebshilfe rund 500.000 Menschen neu an Krebs.

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