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Materialverschleiss
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Auch Wärmflaschen haben ein Verfallsdatum

Wenn die knallheiße Wärmflasche plötzlich platzt, ist es mit der Gemütlichkeit vorbei. Daher sollte man sich von Zeit zu Zeit ein neues Modell zulegen. Wann ist der richtige Zeitpunkt gekommen?
AutorKontaktdpa
Datum 03.03.2025  10:00 Uhr

Ausgeschlossen ist ein Platzen der Wärmflasche nicht: Mit der Zeit ermüdet das Gummi oder Kunststoff mehr und mehr. Es wird spröde und es entstehen winzige Risse, wie die Aktion Das Sichere Haus (DSH) warnt. Sonnenlicht, Reinigungsmittel oder starkes Knicken treiben die Alterung ebenfalls voran. Durch Hitze und Wasserdruck kann es irgendwann schlimmstenfalls zum Platzen und damit zu schweren Verbrühungen kommen.

Doch davor kann man sich schützen: Wärmflaschen, die Anzeichen von Verschleiß zeigen, sollte man austauschen. Modelle, die das Verfallsdatum überschritten haben, sind ebenfalls tabu. Jahr und Monat der Produktion sind – ähnlich wie bei einer Tüv-Plakette – auf der Wärmflasche vermerkt. Ab dem genannten Zeitpunkt sind Wärmflaschen in aller Regel zwei bis fünf Jahre haltbar. Die Hersteller machen mitunter konkretere Angaben dazu – und an die sollte an sich auch halten.

Die Experten geben noch drei Sicherheitstipps rund um die Wärmflasche:

  1. Nicht zu heißes Wasser einfüllen! Die ideale Temperatur für Erwachsene liegt bei 50 bis 60 Grad, für Kinder bei 40 Grad.
  2. Flasche nur zu zwei Dritteln befüllen und die Luft vor dem Verschließen vorsichtig herausdrücken. Das verhindert einen starken Druckaufbau in der Wärmflasche.
  3. Nicht direkt auf die Haut legen, sonst drohen Verbrennungen. Ein Handtuch oder ein Bezug schützen davor.

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