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Mitarbeiter-Gewinnung
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Arbeitsplatz Apotheke attraktiv gestalten

An den Rahmenbedingungen können Apothekeninhabende allein wenig ändern. Doch es gibt einige Faktoren, die den pharmazeutischen Nachwuchs in die Apotheke vor Ort ziehen und binden können, wurde bei einer PZ-Nachgefragt-Diskussionsrunde bei der Expopharm deutlich.
AutorKontaktDaniela Hüttemann
Datum 02.10.2023  12:25 Uhr

Entwicklungsmöglichkeiten und Herzblut

Weitere Faktoren sind sozialer Austausch, die Freude, mit Patienten zu arbeiten und auch die Möglichkeit, stückweise mehr Verantwortung und neue Aufgaben zu übernehmen, ergänzte Schatz. »Apotheke kann ein toller Arbeitsplatz sein, wo alle Generationen zufrieden arbeiten können.« Dazu gehören Fortbildungs- und Führungsmöglichkeiten. »Junge Menschen wollen nicht nur eine Aufgabe, sie wollen sich entwickeln – und das geht sehr gut in der Pharmazie«, meinte Harbecke. Gerade die pharmazeutischen Dienstleistungen motivierten wieder mehr junge Pharmazeuten für die Offizin, bestätigte Benkert.

Letztlich gehört aber auch immer eine ordentliche Portion Herzblut dazu, verdeutlichten Hadi Faddoul und Nadim Shebli. »Wir machen das nicht nur, um Geld zu verdienen.« Sie betonten auch die Jobsicherheit, die öffentliche Apotheken bieten, und das im Vergleich zu den meisten anderen Ländern sehr gute Gesundheitssystem.

Die beiden Apotheker kamen 2016 nach Deutschland, um sich hier eine Zukunft aufzubauen und eine eigene Apotheke zu gründen. Sie haben gemeinsam als OHG einen Verbund aus zwei Apotheken in Bielefeld übernommen. Dabei hätten sie auch Unterstützung von Kammer, Amtsapothekerin und beratenden Unternehmen gehabt – am wichtigsten seien jedoch die bestehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewesen.

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