| Johanna Hauser |
| 21.01.2026 12:00 Uhr |
Allerdings, so appelliert Renner, müssten die pDL auch angeboten und abgerechnet werden. Alles andere sei ein vollkommen falsches Signal, insbesondere an die Krankenkassen. Studien zeigten den positiven Effekt der in Apotheken erbrachten Dienstleistungen. Diese Wertschätzung spiegele sich im Entwurf des Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetzes (ApoVWG) wider, der nun erstmals auch pDL im Bereich Prävention vorsehe.
So können Apotheken zukünftig helfen, jene Patienten identifizieren, die unerkannt zu hohen Blutdruck haben und dürfen dies auch abrechnen. Allen Teams, die hinsichtlich der Patientenansprache unsicher sind, empfiehlt Renner ein neues Erklärvideo der ABDA zur Etablierung der pDL, das demnächst veröffentlicht werden soll.
»Die Apotheken bieten ein niedrigschwelliges Angebot, um Risikofaktoren zu erkennen und zur Arzneimitteltherapie zu beraten. Wir können zudem zu Lebensstiländerungen und Selbstmessungen informieren. Ich wünsche mir, dass Patientinnen und Patienten das noch stärker nutzen als bislang«, so Renner.