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Apotheker als Patientenschützer

Patienten können Apotheken vertrauen: Die pharmazeutischen Teams wirken jeden Tag daran mit, dass Arzneimittelrisiken nicht zu tatsächlichen Schäden werden. Lieferengpässe bergen neue Probleme für die Arzneimittelsicherheit.
AutorKontaktBrigitte M. Gensthaler
Datum 02.06.2025  09:00 Uhr
Lieferengpässe verunsichern Patienten

Lieferengpässe verunsichern Patienten

Lieferengpässe lösen ein breites Spektrum an Problemen aus, denn sie erzwingen oft eine Therapieumstellung, die Abgabe ausländischer Ware oder von Produkten mit verlängerter Haltbarkeit, die die Patienten verunsichern und den Therapieerfolg gefährden können. Problematisch seien fehlende Dosierhilfen oder Markierungen zur Rekonstitution von Trockensäften oder Behältnisse mit beschädigter Dichteinlage. An sich müsse fehlerhafte Ware zurückgezogen werden, aber nun würden Apotheken von der Industrie um Mithilfe gebeten, um bestehende Qualitätsmängel vor der Abgabe zu korrigieren. »Letztlich lösen Apotheken dieses Problem für die Patienten.« 

Weitere Engpässe seien absehbar, wenn Arznei- oder Hilfsstoffe ausgetauscht werden müssten. Schulz sprach die Diskussion um flourierte Gase in Dosieraerosolen oder von Titandioxid sowie das Abwasserproblem bei Metformin an. Dann müssten Arzneimittel komplett neu formuliert werden – viel zu aufwendig bei Generika.

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