| Lukas Brockfeld |
| 09.10.2026 17:30 Uhr |
Tobias Leipold erklärte, dass die assistierte Telemedizin dabei helfe, Apotheker und Ärzte zusammenwachsen zu lassen. »Und auch die Patienten sagen: ›Wie cool ist das? In einer Viertelstunde wurde mir mit meiner Bindehautentzündung geholfen, ohne dass ich mühsam einen Facharzt aufsuchen musste.‹« Wichtig sei, dass die Telemedizin-Software gut an die ePA und die übrige Telematik-Infrastruktur angebunden sei, um eine optimale Verzahnung von Praxen und Apotheken zu ermöglichen.
Auch Theresa Holler sah in der Verzahnung von Apotheken und Praxen eine Chance für die Versorgung. Dabei müsse aber auch der Versandhandel mitgedacht werden. »Wir haben ein Netzwerk aus Partnerapotheken, und wir versuchen, in Use-Cases zu denken. Wenn jemand einen Apotheker persönlich sehen möchte, leiten wir ihn und das Rezept an unsere Partner weiter. Der persönliche Touchpoint ist ein Use-Case, den wir gemeinsam mit den Vor-Ort-Apotheken abdecken«, sagte die COO von Redcare.
Das Papier-Rezept ist ein Auslaufmodell. Mit dem E-Rezept sollen alle Arzneimittel-Verordnungen über die Telematikinfrastruktur abgewickelt werden. Wir berichten über alle Entwicklungen bei der Einführung des E-Rezeptes. Eine Übersicht über unsere Berichterstattung finden Sie auf der Themenseite E-Rezept.