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Paula Piechotta (Grüne)
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»Apotheken leisten nur einen sehr kleinen Beitrag«

170 Millionen Euro will die Bundesregierung durch die geplante Erhöhung des Kassenabschlags einsparen. Die Apotheker warnen vor Negativ-Effekten. Die in der Grünen-Fraktion für Apothekenthemen zuständige Paula Piechotta meint jedoch, dass die Apotheken mit Blick auf die Mehreinnahmen während der Pandemie nur einen kleinen Beitrag leisten.
AutorKontaktBenjamin Rohrer
Datum 15.09.2022  12:00 Uhr

Piechotta: Apothekenreform ist geplant

Die Grünen-Politikerin erinnert zudem an den Koalitionsvertrag, in dem »Verbesserungen für Apotheken« stünden. Piechotta nennt hier die Beispiele flexiblere Vorgaben in der Apothekenbetriebsordnung, die Weiterentwicklung des Nacht- und Notdienstfonds zu einem Sicherstellungsfonds und eine Verordnungsfähigkeit für Notfallbotendienste in der ambulanten Notfallversorgung. Zudem werde man das Apotheken-Stärkungsgesetz (VOASG) novellieren, um pharmazeutische Dienstleistungen besser zu honorieren.

Paula Piechotta ist Ärztin und erst im vergangenen Jahr erstmals in den Bundestag eingezogen. Piechotta stammt aus Thüringen, ist Fachärztin für Radiologie und arbeitete zuletzt als Fachärztin an der Uniklinik Leipzig. Besonders ist, dass Piechotta kein ordentliches Mitglied im Gesundheitsausschuss ist, sondern vollwertiges Mitglied im Haushaltsausschuss, wo sie sich jedoch um gesundheitspolitische Themen kümmert.

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