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Projekt »Primus 2028«
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Apobank will die Angestellten gewinnen

Die Finanzierung von Existenzgründungen gehört schon lange zum Kerngeschäft der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (Apobank). Jetzt soll auch das Geschäft mit angestellten Heilberuflern ausgebaut werden. Die PZ sprach mit Apobank-Chef Matthias Schellenberg über das Projekt »Primus 2028«.
AutorAlexander Müller
Datum 28.01.2026  13:00 Uhr

Die Angst vor den großen Summen nehmen

Aktuell hat die Apobank laut Schellenberg bei den Angestellten einen Marktanteil von gut 20 Prozent. »Hier sehen wir deutliches Potenzial«, so Schellenberg. Die Existenzgründung kann dabei auch immer das Ziel sein. Absolventen eines naturwissenschaftlichen Studiums müsse man auch »die Angst vor den großen Summen nehmen«, da sich die Selbstständigkeit noch immer ertragsmäßig rechne.

Ein gewisses betriebswirtschaftliches Rüstzeug ist gerade bei der Übernahme eines größeren Betriebs wichtig. Die Apobank will die angehenden Inhaberinnen und Inhaber dabei bestmöglich unterstützen. »Wir führen sehr intensive persönliche Gespräche mit denjenigen, die übernehmen wollen – zum Hintergrund, zur Motivation und zum Verständnis der individuellen Herausforderungen für die Apotheke«, so Schellenberg.

20 Milliarden Euro Depotvolumen als Ziel

Das zweite große Feld, auf das sich die Apobank stürzen will, ist das Thema Vermögen und Altersvorsorge. In den vergangenen drei Jahren hat die Apobank das für Kunden betreute Vermögen bereits von 11 auf 16 Milliarden Euro gesteigert. Bis 2030 soll das Depotvolumen auf 20 Milliarden Euro steigen.

Bei den Firmenkunden sieht Schellenberg gerade im Krankenhaussektor noch viel Potenzial, denn hier gebe es einen riesigen Investitionsstau. Auch im ambulanten Sektor geht die Tendenz zu größeren Strukturen. »An allen diesen Stellen ist die Apobank sicherlich vom Know-how und auch von der Größe ein gefragter Ansprechpartner«, ist Schellenberg überzeugt.

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