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Unsichere Kapitalmärkte
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Apobank gibt Tipps zur Geldanlage in Krisenzeiten

Die politische Gemengelage ist derzeit von viel Unsicherheit geprägt – vor allem in Europa. Wie lässt sich das eigene Portfolio sicher durch die schwankenden Kapitalmärkte schiffen? Die Apobank rät Anlegern vor allem dazu, Ruhe zu bewahren.
AutorKontaktJennifer Evans
Datum 23.05.2024  07:00 Uhr

Die widersprüchlichen Entwicklungen auf den Kapitalmärkten sollten Anlegern keinen Schlaf rauben. Darauf weist Klaus Niedermeier hin. Er ist Leiter Investment Strategie bei der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (Apobank). Allerdings sind beim Investieren einige Regeln zu beachten. Niedermeier zählt die fünf wichtigsten auf, die er für die Geldanlage in Krisenzeiten für wichtig hält.

  1. Jeder braucht eine Anlagestrategie, die zu den eigenen Bedürfnissen passt. Ganz wichtig: Den persönlichen Plan nicht in Frage stellen – auch dann nicht, wenn negative Einflüsse von außen kommen. Wer solide entschieden hat, hält die Marktturbulenzen aus. Einzig dann, wenn sich das privat Ziel ändert, ist eine Anpassung der Strategie nötig.
  2. Immer dann investieren, wenn die Preise gerade besonders niedrig sind, also antizyklisch handeln. Starke Verluste sind laut Niedermeier oftmals Ausdruck von Panik, die Anleger zu Verkäufen veranlasst. In solchen Situationen ließen sich sogar Schnäppchen ergattern.
  3. Das perfekte Timing für den Aktienkauf oder -verkauf gibt es nicht. Wen das Thema rund um den richtigen Zeitpunkt stresst, der sollte lieber auf Investmentsparpläne setzen, rät der Anlagenexperte.
  4. Die Verlustwahrscheinlichkeit verringert sich deutlich und die Renditen erhöhen sich überproportional, wenn eine Geldanlage langfristig auslegt ist. Denn schwächere Marktphasen lassen sich so aufholen.
  5. Geldanlagen kosten Zeit. Wer aber nicht ständig die Märkte im Blick behalten und seine Käufe und Verkäufe organisieren will, der sollte Niedermeier zufolge sein Geld besser von einem Vermögensverwalter managen lassen. Zwar falle dafür eine Gebühr an, aber schließlich sei auch der Wertpapiererwerb an der Börse nicht kostenlos, betonte er.

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