Mosambik leidet bereits seit dem Jahreswechsel unter außergewöhnlich starken Regenfällen und Überflutungen, wie hier am 12. Januar in Matola, Provinz Maputo. / © Imago/Xinhua
Bereits seit dem Jahreswechsel erlebt Mosambik eine der schwersten Überschwemmungskatastrophen der letzten Jahrzehnte. Internationale Hilfsorganisationen wie Unicef sind bereits im Einsatz. Nun macht sich auch ein pharmazeutisches Team von Apotheker ohne Grenzen (AoG) Deutschland auf den Weg. Am Montag soll es los gehen. Mit dabei ist Vorstandsmitglied Petra Isenhuth. »Gerade nach Überschwemmungen ist schnelle, gezielte Unterstützung entscheidend, um Cholera-Ausbrüche zu verhindern und Gesundheitspersonal zu schützen«, so die Apothekerin.
»Extreme Regenfälle haben wochenlang ganze Landstriche überflutet«, schildert AoG die Lage. Mehr als 700.000 Menschen seien von der Flut betroffen. »Sie haben ihr Zuhause verloren oder kämpfen um ihre Gesundheit, denn zahlreiche Gesundheitszentren sind beschädigt oder nicht erreichbar. Sauberes Trinkwasser ist knapp – das Risiko für Cholera und andere Infektionskrankheiten steigt täglich.«
Aktuelle Zielregion ist die Provinz Tete im Osten des Landes. Diese Provinz zählt zwar nicht zum Hauptflut-Gebiet (Gaza, Sofala, Maputo). »Unsere Kompetenzen als pharmazeutische Hilfsorganisation sind in der aktuellen Lage in Tete von größerem Nutzen für die von der Katastrophe betroffenen Menschen, da hier derzeit die Zahl der Cholera-Fälle steigt«, betont die Hilfsorganisation.
Im ersten Schritt will das Assessment-Team ausgewählte Gesundheitszentren besuchen, um die Lage zu prüfen. Mögliche erste Maßnahmen umfassen laut AoG
Zudem prüft AoG den akuten Bedarf an Medikamenten und will, wo nötig und möglich, gezielt Arzneimittel bereitstellen. Dazu bittet der Verein um Spenden.
Apotheker ohne Grenzen e.V.
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