| Lukas Brockfeld |
| 06.07.2026 17:05 Uhr |
Markus Blumenthal-Beier warnte vor einem zu lockeren Umgang mit den ePA-Daten durch die Krankenkassen. »Die Politik muss aufpassen. Wir haben den Leuten 15 Jahre lang gesagt, dass ihre Daten in der ePA sicher sind und dass diese patientengeführt ist. Wenn da ein Vertrauensbruch kommt, dann müssen wir aufpassen, dass wir keinen Rückschritt erleben«, so der Co-Vorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbands.
Carolin Victoria Schneider erklärte, dass auch die privaten Daten, die beispielsweise von Smartwatches erhoben werden, eine große Rolle spielen könnten. »Für uns ist es manchmal einfacher, Daten aus China zu bekommen als aus Deutschland«, klagte die Wissenschaftlerin. »Doch bei Lebensstilfaktoren wie Alkoholkonsum, da sind die Sensoren in den Fitnesswatches schon so gut, dass wir die passenden Algorithmen schon haben. Uns fehlen nur die Daten. Aber wir arbeiten an Lösungen für Datenspenden. Wer möchte, kann in Zukunft freiwillig seine Daten der Forschung zur Verfügung stellen, allein für den Wissensgewinn.«