| Cornelia Dölger |
| 29.01.2026 12:47 Uhr |
Zwar stiegen die Umsätze, allerdings sei dies nicht aussagekräftig, weil der Trend von den Hochpreisern getragen werde; die Umsatzrendite sinke seit Jahren – wie auch die Anzahl der Apotheken auf inzwischen 16.601, den niedrigsten Wert seit fast 50 Jahren. Leidtragende seien schon jetzt die Patientinnen und Patienten, die durch das dünner werdende Netz immer weitere Wege zurückzulegen hätten.
Dass Apotheken das Gesundheitssystem entlasten und mehr bei der Primärversorgung leisten könnten, verdeutlichten jüngste Impfzahlen, so Preis. So habe sich die Quote der Influenza-Impfungen von der vergangenen bis zur aktuellen Saison von 87.231 auf nunmehr 172.941 Impfungen verdoppelt, sagte der ABDA-Präsident. Immer mehr Offizinen böten diese Leistung an, auch weil mit dem ApoVWG eine Ausweitung der Impfangebote in Apotheken auf alle Totimpfstoffe geplant sei.