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Neue Kampagne
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ABDA ruft Politiker zur Unterstützung auf

Die ABDA macht weiter gegen das geplante Apotheken-Reformgesetz (ApoRG) mobil. Nun hat sie die neue Kampagne »Gesundheit sichern. Die Apotheke« gestartet, in der sie über Leistungen und Kompetenzen der Apotheker informiert und vor den Folgen der Gesetzespläne warnt. Dazu hat sie eine Info-Broschüre erstellt und an Politiker geschickt. Die Broschüre soll auch als Grundlage für politische Gespräche dienen.
AutorKontaktAnne Orth
Datum 24.07.2024  11:02 Uhr
»Drohende Ausdünnung der Versorgung verhindern«

»Drohende Ausdünnung der Versorgung verhindern«

Mit der Broschüre wolle die ABDA deutlich machen, wie wichtig die Leistungen und die Kompetenzen der Apothekerinnen und Apotheker für die Bevölkerung sind, welchen Irrtümern und Fehleinschätzungen das Bundesgesundheitsministerium unterliege und worauf die Apothekenreform am Ende hinauslaufe, erläutert ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening im Editorial. Und weiter: »Sie erfahren, warum die »Apotheke ohne Apotheker« eine Mogelpackung ist und wie sehr die Menschen die Apotheke vor Ort brauchen und wollen.« Laut Overwiening war das wohnortnahe Netzwerk, das derzeit nur noch aus 17.400 inhabergeführten Apotheken besteht, bereits vor der Apothekenreform in Gefahr. Nun stehe es »definitiv auf der Kippe«, warnt sie.

Sie fordert daher die Leserinnen und Leser auf, sich für den Fortbestand der »Apotheke vor Ort« einzusetzen. »Wir bitten Sie, Ihren politischen Wirkungskreis zu nutzen und die drohende Ausdünnung der Versorgung zu verhindern«, spricht Overwiening die Politikerinnen und Politiker direkt an. Gerade mit Blick auf die alternde Gesellschaft brauche Deutschland deutlich mehr pharmazeutische Kompetenz in der Fläche und nicht die Abschaffung der Apothekerinnen und Apotheker, betont die ABDA-Präsidentin.

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