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AVMV
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Zum Umgang mit Lauterbach und Jauch

Nach dem Ampel-Aus müssen sich die Apotheken für die neue Regierung in Stellung bringen. Und im Alltag müssen sie gegen die Versender um Card-Link-Kunden kämpfen. Wie das am besten gelingt, wurde bei der Mitgliederversammlung des Apothekerverbands Mecklenburg-Vorpommern (AVMV) besprochen, bei dem ein Wechsel an der Spitze ansteht.
AutorKontaktAlexander Müller
Datum 27.11.2024  18:16 Uhr

Wem nützt Card-Link?

Mehr noch über das Thema Card-Link – und hier gingen die Meinungen auseinander: Während einige Mitglieder das Thema aktiv treiben wollen, um keine Kunden an den Versandhandel zu verlieren, befürchten andere, indirekt Werbung für Shop Apotheke & Co. zu machen. Die Sorge: Nachdem der Kunde in der Apotheke gezeigt bekommt, wie er mit der EGK und seinem Smartphone Rezepte einlösen kann, wandert er mittelfristig zum Versand ab. Dem  massiven Werbedruck durch Testimonial Günther Jauch begegnen andere Apotheken dagegen kreativ. 

Schnell erledigt war bei der Mitgliederversammlung der formale Teil. Zwar musste der Verband 296.000 Euro an Rücklagen auflösen, um das Minus um Geschäftsjahr 2023 auszugleichen. Doch das war geplant, weil der Verband zwei Drittel der Kosten für die Digitalagentur Gedisa übernimmt. In der Bilanz 2023 steckt der Zuschuss für zwei Jahre. Dennoch müsse sich der Vorstand irgendwann Gedanken über die Mitgliedsbeiträge machen, mahnte Geschäftsführer Pelzer an. Diese bleiben aber zunächst unverändert, was ebenso einstimmig beschlossen wurde wie die Entlastung des Vorstands.

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