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Digitalisierung 
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Zahl der aktiven ePA-Nutzer bleibt gering

Der Anteil der aktiven Nutzerinnen und Nutzer der elektronischen Patientenakte (ePA) ist seit Juli 2025 auf 3,6 Prozent gestiegen. Dies geht aus einer Umfrage des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) unter mehreren Krankenkassen hervor.
AutorKontaktPZ
Datum 07.01.2026  17:00 Uhr

Seit April 2025 steht die ePA bundesweit zur Verfügung, seit Oktober ist sie in Arztpraxen und Kliniken verpflichtend. Die ePA wurde automatisch für alle Versicherten angelegt, die dem nicht widersprochen haben. Doch die Zahl der aktiven Nutzerinnen und Nutzer bleibt überschaubar. Laut einer Umfrage des RND bei mehreren Krankenkassen stieg der Anteil der aktiven Nutzerinnen und Nutzer, gemessen an der Zahl der angelegten E-Akten, seit Juli 2025 lediglich um einen Prozentpunkt auf 3,6 Prozent.

Konkret nutzen bei der Techniker Krankenkasse (TK), der größten deutschen Kasse mit rund 11,5 Millionen angelegten ePA, aktuell rund 850.000 Versicherte aktiv die ePA. Das sind laut dem RND lediglich 100.000 Nutzerinnen und Nutzer mehr als noch im Juli 2025.

Die Barmer hat eigenen Angaben zufolge rund acht Millionen angelegte ePA und derzeit etwa 440.000 aktive Nutzerinnen und Nutzer. Das ist ein Zuwachs von rund 190.000 Versicherten.

Bei den elf Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) mit rund 26 Millionen angelegten E-Akten haben inzwischen etwa 365.000 Versicherte die persönliche Gesundheits-ID angelegt, die ihnen den Zugriff auf die ePA ermöglicht. Das sind 165.000 Versicherte mehr als noch im Sommer.

Laut dem Medienunternehmen decken die angefragten Krankenkassen zusammen weit über die Hälfte des Marktes ab.

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