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Eltern fragen sich
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Wie viele Stunden Scrollen sind zu viel?

Viele Kinder und Jugendliche verbringen täglich mehrere Stunden scrollend auf Social-Media-Plattformen. Entscheidend für ihr psychisches Wohlbefinden ist nicht die Zeitspanne, sondern ob die Nutzung zur Stressquelle oder Sucht wird.
AutorKontaktPZ
AutorKontaktdpa
Datum 19.02.2026  11:30 Uhr

Verhalten ist meist unproblematisch

Brandhorst betont, es gebe Jugendliche, die ihre eigene Nutzung reflektierten und bewusst beschränkten. Aber: »Es erfordert sehr viel Reflexionsfähigkeit und Selbstkontrolle, und das bringen ganz viele Jugendliche halt nicht mit.« Sie sieht jedoch auch positive Effekte: Jugendliche könnten Identitäten erproben, Gleichgesinnte finden und sich über möglicherweise schambesetzte Themen austauschen.

Lindberg betont zudem: Der allergrößte Teil der Jugendlichen zeige kein problematisches Verhalten. »In der Debatte kann der Eindruck entstehen, als beträfe das die Mehrheit – tatsächlich zeigt der Großteil kein klinisch relevantes Problemverhalten; betroffen ist eher eine Minderheit, in einer Größenordnung wie bei anderen problematischen Verhaltensweisen.«

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