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DAC/NRF-Rezepturtipp
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Wie man Kindern bittere Arzneimittel schmackhaft macht

Schmeckt nicht, gibt´s nicht? Kleine Kinder, die Oralia mit bitteren oder salzigen Wirkstoffen einnehmen müssen, werden hier vehement widersprechen. Das DAC/NRF hat einige Tricks auf Lager.
AutorKontaktDAC/NRF
Datum 19.03.2026  10:30 Uhr

Typische bittere Wirkstoffe sind Ibuprofen und Antibiotika. In der Zusammensetzung flüssiger Arzneiformen zum Einnehmen findet man in der Regel Süßungsmittel und Geschmackskorrigentien, die die Akzeptanz erhöhen sollen. Erdbeer- oder Orangenaromen verleihen der Zubereitung einen ansprechenden Geruch und sollen helfen, den unangenehmen Geschmack zu überdecken. Auch ätherische Komponenten, wie Pfefferminzöl, haben sich in Zubereitungen zur Anwendung in der Mundhöhle und zum Einnehmen bewährt.

Damit Apothekenteams auch bei nicht standardisierten flüssigen Zubereitungen einen Überblick über Aromen erhalten, hat das DAC/NRF-Team den Rezepturhinweis »Aromen« um die in Apotheken erhältlichen Ausgangsstoffe erweitert. Dort sind nun auch deren Eigenschaften (lipophil oder hydrophil?) und Einsatzkonzentrationen zu lesen sowie verfügbare NRF-Vorschriften verlinkt, um zum Beispiel Informationen zu gegebenenfalls erforderlichen Dispersionsmitteln wie Macrogol-40-glycerolhydroxystearat zu erhalten.

Das DAC/NRF-Team hat auch noch ein paar weitere Tipps, die das Apothekenteam in der Beratung weitergeben kann:

  • Aromatisierte Zubereitungen, die im Kühlschrank aufbewahrt werden, sollen vor der Anwendung temperiert werden.
  • Bei Schnupfen soll die Nase geputzt werden, damit das Aroma besser wahrgenommen wird.
  • Salzig schmeckende Zubereitungen werden eher akzeptiert, wenn sie gekühlt eingenommen werden.

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