Bei Rezepturen kann man die Eltern fragen, welche Geschmacksrichtungen der kleine Patient bevorzugt, und einen entsprechenden Aromastoff aussuchen. / © Adobe Stock/Nii Koo Nyan
Typische bittere Wirkstoffe sind Ibuprofen und Antibiotika. In der Zusammensetzung flüssiger Arzneiformen zum Einnehmen findet man in der Regel Süßungsmittel und Geschmackskorrigentien, die die Akzeptanz erhöhen sollen. Erdbeer- oder Orangenaromen verleihen der Zubereitung einen ansprechenden Geruch und sollen helfen, den unangenehmen Geschmack zu überdecken. Auch ätherische Komponenten, wie Pfefferminzöl, haben sich in Zubereitungen zur Anwendung in der Mundhöhle und zum Einnehmen bewährt.
Damit Apothekenteams auch bei nicht standardisierten flüssigen Zubereitungen einen Überblick über Aromen erhalten, hat das DAC/NRF-Team den Rezepturhinweis »Aromen« um die in Apotheken erhältlichen Ausgangsstoffe erweitert. Dort sind nun auch deren Eigenschaften (lipophil oder hydrophil?) und Einsatzkonzentrationen zu lesen sowie verfügbare NRF-Vorschriften verlinkt, um zum Beispiel Informationen zu gegebenenfalls erforderlichen Dispersionsmitteln wie Macrogol-40-glycerolhydroxystearat zu erhalten.
Das DAC/NRF-Team hat auch noch ein paar weitere Tipps, die das Apothekenteam in der Beratung weitergeben kann: