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Zu laxe Kontrolle
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WHO will höhere Tabaksteuern in Deutschland

Die im europäischen Vergleich niedrigen deutschen Steuern auf Tabakprodukte sind der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein Dorn im Auge. Deshalb kommt Deutschland im neuen WHO-Bericht über den Kampf gegen die Tabak- und Nikotin-Epidemie nicht gut weg.
AutorKontaktdpa
Datum 24.06.2025  10:30 Uhr

Problem E-Zigaretten

Sorgen bereiten der WHO Tabakerhitzer oder elektronische Zigaretten. Die E-Zigaretten enthalten zwar keinen Tabak, aber damit werden in den meisten Fällen nikotinhaltige Flüssigkeiten verdampft, was auch süchtig macht. Es gebe noch keine Daten dazu, wie viele Menschen solche Produkte nutzen. Angesichts der darin enthaltenen schädlichen Substanzen empfiehlt die WHO ein umfassendes Verbot. Das existiere bislang in 42 Ländern mit zusammen 2,7 Milliarden Einwohnern.

Sie wirft der Industrie vor, mit Produkten, die teils Geschmacksrichtungen wie Gummibärchen oder Zuckerwatte haben, junge Menschen zu ködern, um sie süchtig zu machen und als langjährige Kunden zu gewinnen.

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