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»Schulen neue Frontlinien«
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WHO: Tabakkonzerne ködern Junge

Ein internationales Abkommen versucht, Tabak und Nikotin zurückzudrängen. Die Tabak-Industrie hält mit neuen Produkten und Marketing dagegen. Die internationale Anti-Tabak-Konferenz hat begonnen.
AutorKontaktdpa
Datum 18.11.2025  10:44 Uhr

Kritik der WHO an Deutschland

Deutschland bekommt in WHO-Berichten über Fortschritte im Kampf gegen Tabak und Nikotin meist schlechte Noten: Die Steuern seien nicht hoch genug. Sie sollten nach WHO-Angaben mindestens 75 Prozent des Preises ausmachen. Auch die WHO-Empfehlung, Zigaretten in Einheitspackungen ohne Farben und Logos zu verkaufen, ist in Deutschland bisher nicht umgesetzt.

Ärztin Ulrike Helbig, die das Berliner Büro der Deutschen Krebshilfe leitet, würde ein Filterverbot begrüßen. In Deutschland sterben nach ihren Angaben 127.000 Menschen pro Jahr aufgrund von Tabakkonsum. Jede fünfte der 520.000 Krebsneuerkrankungen im Jahr gehe auf Tabak und Nikotin zurück.

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