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Gerinnungshemmung
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Weniger ist mehr

Kardiovaskuläre Ereignisse zu verhindern, ist das Ziel jeder gerinnungshemmenden Therapie. Wichtig ist dabei aber auch, das Blutungsrisiko der Patienten im Blick zu haben. Aus diesem Grund sind die Empfehlungen mittlerweile zurückhaltender geworden.
AutorKontaktAnnette Rößler
Datum 20.01.2026  16:00 Uhr
Neuer Score bei Vorhofflimmern

Neuer Score bei Vorhofflimmern

Apropos VHF: Hier hat es eine Neuerung gegeben, nämlich eine Aktualisierung des Scores, anhand dessen bei der Erkrankung das Schlaganfallrisiko des Patienten abgeschätzt wird. Aus dem CHA2-DS2-VASc-Score wurde der CHA2-DS2-VA-Score. Das weggefallene »Sc« stand für »weibliches Geschlecht«, für das laut Lindhoff-Last früher in einem umständlichen Verfahren erst ein Punkt dazugerechnet und dann wieder abgezogen wurde.

Auf dem CHA2-DS2-VA-Score erhalten Patientinnen und Patienten mit VHF bei Vorliegen von chronischer Herzinsuffizienz, Hochdruck, Diabetes mellitus, vaskulärer Erkrankung und Alter zwischen 65 und 74 Jahren jeweils einen Punkt sowie bei einem Alter über 75 Jahren und einem stattgehabten Schlaganfall beziehungsweise einer transitorischen ischämischen Attacke (TIA) jeweils zwei Punkte. Eine Therapie mit einem DOAK sei bei VHF erste Wahl und bereits ab einem Punkt auf dem CHA2-DS2-VA-Score zu erwägen, informierte die Angiologin.

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