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Bayerischer Apothekertag
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Was bringt die neue Regierung?

Die neue Regierung ist gerade ein paar Tage alt. Wie sich die geplanten Reformen auf die Versorgung auswirken könnten und ob Apotheken zuversichtlich sein dürfen, skizzierten Hans-Peter Hubmann, Vorsitzender des Deutschen sowie des Bayerischen Apothekerverbands, sowie Sebastian Schwintek, Generalbevollmächtigter der Treuhand, beim Bayerischen Apothekertag. 
AutorKontaktCornelia Dölger
Datum 10.05.2025  14:34 Uhr
»Land heißt nicht automatisch klein und arm«

»Land heißt nicht automatisch klein und arm«

Etwas Klärungsbedarf sehen Hubmann und Schwintek allerdings noch. So betonte Hubmann, dass bei der geplanten Verhandlungslösung zum Honorar der Startpunkt bei 9,50 Euro Fixum liegen müsse – nicht darunter. Sonderleistungen und variable Vergütung dürften nicht mitverhandelt werden. Nötig sei eine separate Schiedsstelle für Honorarfragen. Die Verhandlungen sollten zum 1. Januar 2027 starten.

Zudem seien feste Kriterien zu definieren, nach denen Landapotheken gefördert werden sollen. »Je nach Versorgungsgrad« – so formulieren es die Koalitionäre. Aber was heißt das? »Land muss nicht automatisch klein und arm heißen«, so Hubmann. Schwintek betonte, die Branche müsse leistungsbezogen gestärkt werden. Er animierte die Zuhörenden zur Zuversicht. Er sei »fest überzeugt, dass es wirtschaftlich besser wird«.

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