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Medienecho zum Protesttag
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»Warnschuss der Apotheken«

Nahezu jedes Print- und Onlinemedium sowie Funk und Fernsehen berichteten gestern über den größten Apothekenprotest in der Geschichte. Damit steigt die Hoffnung in der Apothekerschaft, dass sich wirklich etwas für sie ändert – doch nicht überall kam der Protest gut an.
AutorKontaktMelanie Höhn
Datum 15.06.2023  16:30 Uhr

Berichte in Zeitungen, Funk und Fernsehen

Das Medienecho auf den größten Apothekenstreik in der Geschichte war beachtlich. Die »Deutsche Presse-Agentur« (dpa) veröffentlichte im Laufe des gestrigen Tages gleich mehrere Meldungen über ihre verschiedenen Landesdienste. Die Süddeutsche Zeitung titelte mit »Ich hätte nie gedacht, dass ich mal streike«, die Rhein-Main-Zeitung richtete den Fokus ihrer Berichterstattung auf den »Zorn gegen Lauterbach«. Die »Frankfurter Allgemeine Zeitung« schrieb von einem »Warnschuss der Apotheken«. Das »Handelsblatt« klärte seine Leserinnen und Leser über die Notdienste und weitere Themen wie das E-Rezept auf. Die »Welt« kritisierte den Protest der Apothekerschaft scharf: »Die armen Apotheker? Diese Botschaft der Lobby ist unglaubwürdig«, titelte das Blatt. Die »Bild«-Zeitung sprach mit zwei Apothekeninhabern, die gegenüber der Zeitung den Streik rechtfertigten.

Auch Funk und Fernsehen berichteten ausführlich über den Streik, darunter die Tagesschau, das ZDF-Morgenmagazin oder die Sendung kontrovers im Bayerischen Rundfunk. Aber auch der RBB, NDR, WDR und HR beleuchteten die Probleme der Apothekerschaft. Deutschlandradio und Deutschlandfunk Nova griffen das Thema ebenfalls ausführlich auf. 

Damit bleibt zu hoffen, dass der Protesttag und die dadurch entstandene enorme mediale Aufmerksamkeit die Dringlichkeit der Apothekenprobleme längerfristig in den Fokus rücken und sich wirklich etwas zugunsten der Apothekerschaft ändert. 

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