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Krankschreibung 
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Warken offen für lockere Regeln

Der Chef darf ab dem ersten Krankheitstag ein ärztliches Attest verlangen. Diese Regel zu ändern, könnte Ärzte entlasten. Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) zeigt sich offen für die Idee, sieht aber keinen kurzfristigen Handlungsbedarf. 
AutorKontaktdpa
Datum 15.10.2025  10:18 Uhr

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) zeigt sich gesprächsbereit für eine Lockerung der Regeln zu Krankschreibungen von Arbeitnehmern. »Ich bin grundsätzlich offen dafür, Dinge zu optimieren, wenn es im System Möglichkeiten der Verbesserung auch gibt, wenn es Möglichkeiten gibt, da auch effizienter zu werden«, sagte die CDU-Politikerin im Deutschlandfunk angesprochen auf einen entsprechenden Vorstoß vom Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen.

Gassen hatte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland am Wochenende gesagt: »Die gesetzliche Möglichkeit für Arbeitgeber, bereits in den ersten drei Tagen die Vorlage einer Krankschreibung zu verlangen, produziert Abertausende Arztbesuche, die aus unserer Sicht nicht zwingend notwendig wären.« Er schlug vor, dass man generell erst nach dem vierten oder fünften Krankheitstag eine Bescheinigung vorlegen muss.

Der Vorstoß stieß auf deutliche Kritik von Vertretern der Arbeitgeber. Diese verwiesen auf den ohnehin hohen Krankenstand und warnten, dass eine Lockerung zu mehr Missbrauch und Blaumachen führen könnte. 

Nach aktueller Rechtslage müssen Arbeitnehmer eine Bescheinigung zwar erst vorlegen, wenn sie länger als drei Kalendertage arbeitsunfähig sind, also am vierten Tag. Der Arbeitgeber darf sie aber auch schon früher verlangen.

Warken verweist auf die Bedeutung einer »austarierten Lösung« für beide Seiten, also Arztpraxen, die nicht über Gebühr belastet werden sollten, und Arbeitgeber, die ein Interesse an Belegen für krankgemeldete Mitarbeiter haben: »Wir sollten da beide Interessen im Blick behalten und darüber noch mal ins Gespräch gehen, wenn die Infektionszeit vorbei ist.« Aber: »An der jetzigen Stelle würde ich da keine Veränderungen vornehmen wollen.«

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