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KBV zu TI-Ausfällen
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»Vielleicht funktioniert das E-Rezept in einer anderen Apotheke«

Die Ärzteschaft fühlt sich offenbar zu Unrecht an den Pranger gestellt, was die Probleme bei der Umsetzung des E-Rezepts betrifft. Denn aus Sicht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) gibt es schon lange Probleme mit der Telematikinfrastruktur (TI).
AutorKontaktPZ
Datum 14.03.2024  16:28 Uhr

Notfalls Muster 16

Wenn die Praxen keine E-Rezepte ausstellen können, müssten die Patienten warten, bis die Technik wieder funktioniert. Gerade bei längeren Störungen sei dies nicht praxistauglich, so Steiner, die Ärzte dürften in diesem Fall aber auch das rosa Rezept (Muster 16) nutzen.

Nun seien auch die Apotheken von täglichen TI-Ausfällen betroffen und könnten Verordnungsdaten nicht vom E-Rezept-Server abrufen. »In diesem Fall dürfen Patienten nicht unnötig wieder an die Praxis verwiesen werden«, fordert die KBV. »Hier muss transparenter und offener kommuniziert werden, wo das Problem liegt«, so Steiner. Vielleicht funktioniere das E-Rezept in einer anderen Apotheke, sodass der Patient es dort abholen könne. Die Stapelsignatur sei jedenfalls nicht das Problem, so Steiner.

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