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Bottroper Skandal
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Verurteilter Ex-Zyto-Apotheker erhält Approbation nicht zurück

Der wegen gepanschter Krebsmedikamente zu 12 Jahren Haft und lebenslangem Berufsverbot verurteilte Zyto-Apotheker aus Bottrop wird seine Approbation nicht zurück bekommen. Das hat das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen heute entschieden.
AutorKontaktdpa
Datum 25.08.2022  13:00 Uhr

Ist der Ex-Apotheker im offenen Vollzug?

Zuletzt mehrten sich laut Nachrichtenagentur dpa Hinweise, dass der Angeklagte im offenen Strafvollzug der Justizvollzugsanstalt (JVA) in Bielefeld-Senne sein könnte. Einige Zeugen behaupteten auch, ihn zuletzt wieder in Bottrop auf den Straßen gesehen zu haben.

Zwei Jahre nach dem Essener Urteil hatte der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe im Juli 2020 die Revision des Apothekers verworfen. Damit wurde das Urteil rechtskräftig und die Bezirksregierung entzog ihm endgültig die Zulassung als Apotheker. Parallel zur Klage vor dem Verwaltungsgericht läuft gegen ihn seit März 2019 ein Insolvenzverfahren am Amtsgericht Essen. Laut »WAZ« arbeitet der Düsseldorfer Insolvenzverwalter Dirk Andres weiter daran, ein zweistelliges Millionenvermögen zu sichern. Die zunächst vom Landgericht auf 17 Millionen Euro bezifferte Schadensumme hatte der BGH später über die Revision auf 13,6 Millionen Euro reduziert. Kürzlich sei die Villa des Apothekers verkauft worden. Die ehemals rund elf Millionen Euro teure Luxusherberge mit zahlreichen Extras war von einem Makler für 5,7 Millionen Euro zum Verkauf angeboten worden. Ob sie diesen Preis erzielte, ist nicht bekannt.

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