| Melanie Höhn |
| 06.01.2025 15:00 Uhr |
Wie die Polizei Mönchengladbach mitteilte, lagen nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen keine Gründe für eine Inhaftierung des Apothekers vor. / © IMAGO/mix1
Ein Apotheker in Mönchengladbach, der wegen des Verdachts des illegalen Betäubungsmittelhandels festgenommen worden war, ist inzwischen wieder entlassen worden. Hintergrund des Falls sind Ermittlungen bezüglich des illegalen Handels »in nicht geringer Menge von sonstigen Betäubungs- und Arzneimitteln«.
Die Polizei Mönchengladbach hatte am 16. Dezember bei einer richterlich angeordneten Durchsuchung der Apotheke an der Humboldtstraße unter anderem verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente und Datenträger sichergestellt und den Apotheker vorläufig festgenommen. An der Durchsuchung waren auch Mitarbeitende der Stadt Mönchengladbach, vertreten durch eine Amtsärztin und zwei Amtsapotheker sowie der Bezirksregierung beteiligt.
Wie die Polizei Mönchengladbach mitteilte, lagen nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen keine Gründe für eine Inhaftierung vor. Zuvor berichtete die Rheinische Post.
Laut Polizei Mönchengladbach werde die Auswertung der Datenträger noch andauern. Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach betonte gegenüber der PZ, dass es ein sehr frühes Ermittlungsverfahren sei und zunächst die Unschuldsvermutung gelte. Deshalb könnten auch keine weiteren Informationen herausgegeben werden. Zuvor berichtete die Rheinische Post.