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Krieg im Nahen Osten
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Verbände warnen vor Auswirkungen auf Arzneimittelversorgung

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) warnt angesichts des Krieges im Iran vor Sicherheitsrisiken für die pharmazeutische Versorgung in Europa. Auch Pro Generika spricht von möglichen langfristigen Folgen für die Generika-Produktion in China. Alle Verbände, mit denen die PZ gesprochen hat, warnen vor Abhängigkeiten.
AutorKontaktAlexandra Amanatidou
Datum 06.03.2026  15:30 Uhr
Pharma Deutschland sieht keine unmittelbaren Auswirkungen

Pharma Deutschland sieht keine unmittelbaren Auswirkungen

Auch Pharma Deutschland sieht keine absehbaren Auswirkungen: »Arzneimittel, Wirkstoffe und Vorprodukte gelangen über sehr unterschiedliche Lieferketten und Routen in die EU und die Straße von Hormus ist kein Bestandteil der Hauptrouten für pharmazeutische Produkte.« Aus heutiger Sicht sieht der Pharmaverband deshalb keine absehbaren, unmittelbaren Auswirkungen der Sperrung der Straße von Hormus auf die Arzneimittelversorgung in Deutschland. »Inwieweit sich über indirekte Effekte wir steigende Energiekosten, gestörte See- und Luftfrachtverbindungen Auswirkungen für die Pharmabranche ergeben können, lässt sich noch nicht abschätzen.«

Doch auch Pharma Deutschland warnt vor Abhängigkeit. Die Entwicklungen sind aus Sicht der pharmazeutischen Industrie »ein weiterer Beleg dafür, wie verletzlich global vernetzte Lieferketten gegenüber geopolitischen Krisen sind.« 

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