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Gemeinsame Klausur
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Verbände tragen Apothekersorgen nach Berlin 

Stagnierende Honorare, ausufernde Bürokratie und Probleme mit dem E-Rezept: Apothekerinnen und Apotheker haben in ganz Deutschland ähnliche Sorgen. Vertreterinnen und Vertreter des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz und des Saarländischen Apothekervereins haben sich daher in Berlin mit Abgeordneten des Bundestages getroffen. 
AutorKontaktLukas Brockfeld
Datum 18.01.2024  14:45 Uhr

Am 16. Januar kam hoher Besuch in das Apothekerhaus in Berlin. Vertreterinnen und Vertreter des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz und des Saarländischen Apothekervereines trafen sich mit den SPD-Bundestagsabgeordneten Matthias Mieves, Christian Petry und Esra Limbacher. Gemeinsam sprach man über die Reformpläne von Gesundheitsminister Professor Karl Lauterbach (SPD) und die allgemeinen Probleme der Apothekerschaft. 

Einen Tag später besuchten die Pharmazeuten das Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages und sprachen mit den CDU-Abgeordneten Nadine Schön, Erwin Rüddel, Markus Uhl und Thomas Gebhart. Diesmal ging es um die Entbürokratisierung besonders beim E-Rezept, die Apothekenstrukturen sowie Honorarverbesserungen. Im Anschluss traf sich die Delegation noch kurz mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Thomas Hitschler (SPD).

Gute Gespräche

Petra Engel-Djabarian reiste für den Apothekerverband Rheinland-Pfalz in die Hauptstadt und zieht im Gespräch mit der PZ ein positives Fazit: »Die Abgeordneten hatten großes Interesse und zeigten Verständnis für unsere Situation. Nicht alle waren Fachpolitiker, aber die Situation der Apotheken in ihren Wahlkreisen lag allen am Herzen.« Es sei ihnen gelungen, die Bundestagsmitglieder auf den aktuellen Wissensstand zu bringen und ihre Wünsche weiterzutragen. 

Auch die Zusammenarbeit mit den Saarländern sei gut gelaufen: »Unsere Verbände sind ohnehin eng miteinander verbunden, da wir Nachbarn sind und zum Beispiel auch eine gemeinsame AOK haben«, erklärt Petra Engel-Djabarian. Es sei gut gewesen, zusammen für die gemeinsamen Interessen einzutreten. 

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