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FDP-Politiker
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Ullmann will Apothekenhonorar anpassen

Der gesundheitspolitische Sprecher der FDP, Andrew Ullmann, hat indirekt auf die gestern kolportierten Liberalisierungspläne im Apothekenmarkt von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) reagiert. »Ich halte nichts davon, die Apotheken mit Horrorszenarien zu provozieren. Apotheken und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehören zu einer guten Versorgungslandschaft«, so Ullmann.
AutorKontaktPZ
Datum 27.09.2023  10:50 Uhr

Allerdings sieht auch Andrew Ullmann die Herausforderungen und notwendigen Änderungen. Er setzt auf einen konstruktiven Dialog »zur Bewältigung von Versäumnissen und die Anpassung an neue Entwicklungen, um die Gesundheitsversorgung langfristig und kosteneffizient aufrechtzuerhalten«. Die Bürokratie bei Lieferengpässen müsse reduziert werden, und die Versorgung im ländlichen Raum sei zu sichern. Die Apothekenhonorare seien an die Kostenentwicklung anzupassen, so Ullmann.

In allen Bereichen des Gesundheitswesen müssten Versäumnisse der Vergangenheit nachgeholt werden. »Ich denke, dass die Apotheken zu kooperativem Verhalten bereit und konstruktiv sind. Wir müssen gemeinsam neue Wege finden, um die Gesundheitsversorgung dauerhaft und kosteneffektiv durch alle Versorgungssäulen aufrechtzuerhalten.«

Ullmann weiter: »Dazu gehört für die Apotheken gerade bei bestehenden Lieferengpässe die Bürokratielast zu reduzieren, die pharmazeutische Versorgung im ländlichen Raum zu sichern und die Apothekenhonorare mindestens an die Kostenentwicklung zu koppeln.«

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