| Laura Rudolph |
| 20.01.2026 17:00 Uhr |
Ganz essenziell neben der richtigen Inhalationstechnik ist auch die Adhärenz. Die Therapietreue nehme zu, wenn Patienten eine möglichst niedrige Anzahl an Devices haben. Praktisch sei etwa eine Single-Inhaler Triple Therapy (SITT), bei der ein inhalatives Corticosteroid mit einem langwirksamen β2-Agonisten und einem langwirksamen Muskarinrezeptorantagonisten kombiniert ist und mit einem Device verabreicht werden kann. Sie kann das Risiko für Exazerbationen reduzieren.
Richling betonte außerdem, dass es nicht das eine perfekte Device gibt, sondern dass die Wahl des passenden Inhalators individuell vom Patienten abhänge. Dabei sei es unerheblich, welches Modell der Patient bevorzuge, da Präferenzen nicht mit einer korrekten Anwendung korrelierten. Habe der Patient dann ein Device gefunden, mit dem er gut zurecht kommt, solle man dieses möglichst beibehalten. »Never change a winning team. Nehmen Sie es sich im Zweifelsfall auch heraus, sich über Rabattverträge hinwegzusetzen«, riet die Apothekerin.