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US-Handelspolitik
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Trump kündigt 100 Prozent Zölle auf Arzneimittel an

US-Präsident Donald Trump hat Zölle von 100 Prozent auf Arzneimittelimporte in die Vereinigten Staaten ab 1. Oktober angekündigt. Was bedeutet das für die Pharmabranche und Patienten? Und drohen noch mehr Arzneiengpässe?
Autordpa
AutorPZ
Datum 26.09.2025  08:42 Uhr

Deutsche Hersteller stark in den USA vertreten

Deutsche Pharmaunternehmen sind nicht umsonst stark in den USA engagiert. Der Merck-Konzern etwa beschäftigt dort über 14.000 Menschen an über 70 Standorten – mehr als am Hauptsitz in Darmstadt mit gut 12.000 Mitarbeitern. Und Bayer-Chef Bill Anderson warnte im Gespräch mit dem »Handelsblatt«, dauerhaft hohe Aufschläge würden die Branche und deren Forschungskraft bedrohen.

Andere Unternehmen haben wegen Trumps Zollpolitik schon Konsequenzen gezogen. So hat der Schweizer Pharmariese Roche angekündigt, binnen fünf Jahren 50 Milliarden Dollar in den USA zu investieren. Und Konkurrent Novartis will 23 Milliarden Dollar in den Ausbau seiner US-Anlagen stecken.

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