Pharmazeutische Zeitung online Avoxa
whatsApp instagram facebook bluesky linkedin xign

Mehrere Kassen betroffen 
-
TI-Experten finden gravierende Sicherheitslücke bei KIM

Gleich mehrere Krankenkassen haben beim Mailverkehr über KIM offenbar den gleichen Schlüssel genutzt und konnten theoretisch untereinander mitlesen. Darüber berichten IT-Sicherheitsexperten. Das Problem sei behoben, die Gematik habe die Fehlerquelle ausgeschaltet.
AutorKontaktCornelia Dölger
Datum 27.12.2023  14:00 Uhr
200 Millionen Mails per KIM in den vergangenen zwei Jahren

200 Millionen Mails per KIM in den vergangenen zwei Jahren

Allein in den vergangenen zwei Jahren seien über KIM bereits mehr als 200 Millionen E-Mails verschickt worden. Damit sei das System eine der am meisten genutzten Anwendungen in der Telematik-Infrastruktur (TI) des deutschen Gesundheitswesens.

KIM hatte unlängst auf der Tagesordnung der Gesellschafterversammlung der Gematik gestanden, allerdings nicht wegen eines Fehlers bei der praktischen Einrichtung, sondern wegen einer umstrittenen Werbeaktion der niederländischen Versandapotheke Doc Morris.

Diese hatte zuvor Arztpraxen über KIM angeschrieben und sie um E-Rezepte gebeten.  Auf den Vorstoß reagierten auch die Ampelfraktionen in ihren aktuellen Änderungsanträgen zum inzwischen beschlossenen Digitalgesetz (DigiG)Dabei hielten sie fest, dass die Gematik die Spielregeln für die Nutzung von KIM veröffentlichen soll

Mehr von Avoxa