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ApoVWG
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Termin für Anhörung zur Apothekenreform steht

Die Apothekenreform geht immer mehr auf die Zielgerade. Noch vor der Sommerpause soll das Gesetz in trockenen Tüchern sein. Nun steht der Termin für die öffentliche Anhörung: Am 4. März können Beteiligte im Gesundheitsausschuss des Bundestags zum Gesetz Stellung beziehen.
AutorKontaktEv Tebroke
Datum 10.02.2026  10:32 Uhr

Die Zeit drängt: Angesichts der schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wartet die Apothekerschaft auf grundlegende Reformen zur Stabilisierung der Vor-Ort-Apotheken. Das dazu geplante Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz (ApoVWG) ging Mitte Dezember durch das Kabinett. Die erste Lesung des Gesetzes findet am 26. Februar statt.

Nun steht auch der Termin für die öffentliche Anhörung fest: Am 4. März um 16 Uhr können Expertinnen und Experten und Sachverständige auf Fragen der Ausschussmitglieder ihre Positionen zur Apothekenreform vorbringen.

Die lang geforderte und auch im Koalitionsvertrag von der Politik versprochene Erhöhung des Apothekenhonorars ist nicht Teil des Gesetzes. Diese soll parallel per Verordnung geregelt werden. Mit dem Reformgesetz sind jedoch grundlegende Kompetenzerweiterungen für Apothekerinnen und Apotheker vorgesehen, die die Offizinen für die Zukunft stärken sollen.

Fixum anheben – Warken erneuert Zusage beim PZ-Livetalk

Ende Januar hatte der Bundesrat zu dem Gesetz Position bezogen. In einer ausführlichen Stellungnahme forderten die Länder zahlreiche Änderungen am ApoVWG. Unter anderem sind sie gegen die Möglichkeit einer kurzzeitigen PTA-Vertretung als Apothekenleitung. Auch die geplante erleichterte Gründung von Zweigapotheken sehen die Länder sehr kritisch. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) will bis Mitte Februar mit einer Gegenäußerung reagieren. Das hatte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) beim PZ-Talk »Alex’ Doppelte Dosis« angekündigt.

Im Rahmen dieses Live-Talks hatte Warken zudem versichert, dass die versprochene Erhöhung des Fixums von derzeit 8,35 Euro auf dann 9,50 Euro zeitnah erfolgen soll. Ein konkretes Datum nannte die Ministerin jedoch nicht.

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