Die Telekom verspricht Gesundheitseinrichtungen einen einfachen Zugang zur TI. / © Imago/YAY Images
Die Telekom startet mit dem Angebot TI-Connect einen neuen Zugang zur Telematil-Infrastruktur (TI). Das teilte das Unternehmen am Montag mit. Das Angebot soll den Arbeitsalltag für Apotheken, Arztpraxen, Kliniken und andere Einrichtungen erleichtern. Die Telekom verspricht, dass der Konnektor mit TI-Connect überflüssig wird.
Die Einrichtungen sollen sich über einen VPN-Zugang mit dem TI-Gateway im Rechenzentrum verbinden können. Dort stehen Hochgeschwindigkeitskonnektoren – »zentral, redundant und dauerhaft aktuell«, verspricht die Telekom. Für die Institutionen soll das einen schnelleren und einfacheren Zugang bedeuten. Updates, Upgrades oder Konfigurationsarbeiten sollen direkt im Rechenzentrum stattfinden.
»TI-Connect ermöglicht es Gesundheitsakteuren, sich auf ihre Patientinnen und Patienten zu konzentrieren statt auf Updates und Gerätewartung«, erklärt Gottfried Ludewig, Leiter Public Sector und Health Deutsche Telekom. »Unsere Kundinnen und Kunden aus den Praxen, Kliniken und der Pflege sagen uns: Bitte macht es einfach. Und genau das tun wir. TI-Connect funktioniert zuverlässig und ohne großen Aufwand.«
Die Telekom sieht in TI-Connect den Grundstein für den Übergang zur TI 2.0, deren Einführung in diesem Jahr begonnen hat. Das Unternehmen verspricht eine hohe Ausfallsicherheit und eine konsequente Weiterentwicklung.
Die Gematik arbeitet seit Jahren an der sogenannten TI 2.0, die vor allem die alten Konnektoren überflüssig machen soll. Die neue Technologie soll ab Anfang 2026 schrittweise ausgerollt werden und die TI-Dienste direkt über das Internet erreichbar machen.