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CDU-Vorstoß
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Teilzeit-Debatte betrifft insbesondere Apotheken

Nach dem Vorstoß der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT), Teilzeitarbeit nur noch eingeschränkt zu erlauben, steht die Union in der Kritik. Grüne und Linke sprechen von Lebensferne und fordern bessere Rahmenbedingungen. Die Apothekengewerkschaft Adexa warnt vor Rückschritten.
AutorKontaktPZ
Datum 28.01.2026  12:00 Uhr

Häufig individuelle Lösungen

Das Recht auf Teilzeit sei gesetzlich verbrieft, so die Adexa weiter. Im Apothekenalltag spiele es zwar selten eine zentrale Rolle – viele Arbeitsverhältnisse seien ohnehin in Teilzeit angelegt. Oft gebe es individuelle Lösungen. »Trotzdem bietet der gesetzliche Anspruch eine wichtige Absicherung, wenn persönliche oder gesundheitliche Gründe eine flexible Arbeitszeit nötig machen«, heißt es.

Es brauche »ein modernes Arbeitszeitrecht« sowie »verlässliche Teilzeit- und Elternzeitmodelle«. Eine Regelung, wie sie die Union vorschlage, stelle »Rückschritte bei der Gleichstellung, Beeinträchtigungen von Gesundheit und Arbeitszufriedenheit sowie eine weitere Minderung der Attraktivität der Apothekenberufe« dar. Obendrein würde sie den Fachkräftemangel weiter verschärfen. Daher fordere die Gewerkschaft »klare politische Signale« für bessere Rahmenbedingungen.

 

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