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MedCanG
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Streit über »echte« und »unechte« Cannabispatienten

Mit dem Verbot von Onlineverschreibung und Versand medizinischer Cannabisblüten will die Bundesregierung möglichen Missbrauch stoppen. Über die Verschärfungen gehen die Meinungen auseinander. Diskutiert wird auch, wer »echter« Patient und wer bloß Freizeitkonsument ist und was das die Allgemeinheit kostet.
AutorKontaktCornelia Dölger
Datum 11.02.2026  10:58 Uhr

Philippi: Versandverbot mit Bestand?

Grundsätzlich seien die aktuellen Regelungen missbrauchsanfällig. Ein Rückschluss auf eine verdeckt höhere Zahl »echter« Patientinnen und Patienten sei aus den gestiegenen Importen »nicht ableitbar«, so Philippi. Angesichts der angespannten Lage der Kassen sei dringend erforderlich, »dass Medizinalcannabis ausschließlich an Patientinnen und Patienten mit einer medizinischen Indikation abgegeben wird«.

Wie sich der Gesundheitsausschuss zu den zentralen Punkten im MedCanG positionieren wird, ist noch unklar. Nicht nur innerhalb der Koalition, sondern auch innerhalb der Union gibt es verschiedene Meinungen zum geplanten Versandverbot. Dem Vernehmen nach soll es längst vom Tisch sein.

Philippi äußerte sich hier zurückhaltend. Ein Nachsteuern bei den Cannabis-Bezugsmöglichkeiten sei gefordert. Ob das konkrete Versandverbot im Gesetzgebungsverfahren Bestand haben werde, könne derzeit aber nicht abgesehen werden.

Auf die Beschlussempfehlung des Gesundheitsausschusses darf man gespannt sein, die Diskussion dauert jedenfalls noch an. 

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