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2023
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Steigende Zahl von Behandlungen im Krankenhaus

17,2 Millionen Menschen lagen im vergangenen Jahr in Deutschland im Krankenhaus. Im Schnitt blieben sie 7,2 Tage, je nach Abteilung aber auch deutlich länger. Das ist ein Anstieg im Vergleich zum Jahr 2022, doch die Zahl liegt deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau.
AutorKontaktdpa
Datum 27.09.2024  17:30 Uhr

In den Krankenhäusern in Deutschland sind vergangenes Jahr knapp 17,2 Millionen Menschen stationär behandelt worden. Das bedeutet einen Anstieg von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Die Zahl liegt damit aber doch deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau: Im Jahr vor der Pandemie (2019) waren es demnach noch 11,4 Prozent mehr Patientinnen und Patienten im Vergleich zu 2023.

Die durchschnittliche Behandlungsdauer betrug 7,2 Tage, sie ist den Angaben zufolge seit dem Jahr 2018 konstant. In der Inneren Medizin und der Allgemeinen Chirurgie waren es 5,3 beziehungsweise 5,1 Tage, in der Geriatrie 15,3 Tage und in psychiatrischen Fachabteilungen zwischen 24,4 und 45,3 Tage.

Die Zahl der Betten in den insgesamt 1.874 Krankenhäusern sank um 0,7 Prozent auf 476.924 im Jahresdurchschnitt – darunter waren 26.158 Intensivbetten. Die Auslastung der Betten stieg insgesamt um 3,1 Prozent auf 71,2 Prozent, wie das Bundesamt mitteilte.

Ende 2023 waren in der Statistik knapp 212.000 Beschäftigte im ärztlichen Dienst verzeichnet und damit 2,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Hinzu kamen rund knapp 1,1 Millionen Beschäftigte im nichtärztlichen Dienst, 2,5 Prozent mehr als im Jahr 2022. Der Bereich zählte 118.240 Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende, das bedeutet einen Anstieg um 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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