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AMTS im Krankenhaus
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Status Quo bei elektronischer Verordnung und Co.

Eine Digitalisierung des Medikationsprozesses kann die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) in Krankenhäusern erhöhen. Inwieweit diese hierzulande fortgeschritten ist und wo es noch bei der praktischen Umsetzung hakt, war Thema beim ADKA-Kongress.
AutorKontaktCarolin Lang
Datum 09.05.2022  17:04 Uhr

Wo hakt es bei der Digitalisierung?

Zum Ende des Workshops wollten die Referentinnen von den anwesenden Krankenhausapothekerinnen und -apothekern wissen, an welchen Hindernissen die Einführung einer elektronischen Unterstützung für den Medikationsprozess in der Praxis scheitert. Als solche nannten die Anwesenden unter anderem ein fehlendes IT-Ausfallkonzept, knappe Zeit- und Personalressourcen beim IT-Personal, mangelnde Motivation beziehungsweise Kraft der Beteiligten und die Inkompatibilität verschiedener Systeme innerhalb eines Krankenhauses.

Die DKG möchte die Digitalisierung in Krankenhäusern beschleunigen und dabei helfen, »Elemente, die einen großen Nutzen bringen – wie die elektronische Verordnung oder den BMP – so früh wie möglich umzusetzen«, sagte Boldt. »Wir als DKG werden weiter versuchen, politisch Einfluss zu nehmen und immer wieder betonen, dass dazu mehr Gelder nötig sind.«

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