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Wechseljahre
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Starke Monatsblutungen verstärken Müdigkeit

Viele Frauen in den Wechseljahren leiden unter Müdigkeit – oft in Verbindung mit Schlafproblemen. Einer neuen Studie zufolge könnten auch starke oder langanhaltende Menstruationsblutungen und daraus resultierender Eisenmangel eine Rolle spielen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift »Menopause« veröffentlicht.
AutorKontaktChristina Hohmann-Jeddi
Datum 25.03.2025  09:00 Uhr

Eisenmangel als mögliche Ursache

Besonders starke Blutungen können zu Eisenmangelanämie führen, einer bekannten Ursache für Müdigkeit. Die Forscher betonen daher die Notwendigkeit, Blutungsveränderungen in den Wechseljahren genauer zu beobachten – insbesondere wenn Frauen über Erschöpfung klagen. »Diese Studie unterstreicht die Notwendigkeit eines stärkeren klinischen Bewusstseins für abnorme Uterusblutungen, insbesondere angesichts ihrer Häufigkeit in den Wechseljahren und ihrer Verbindung mit Energiemangel oder Müdigkeitssymptomen«, erklärt Dr. Stephanie Faubion, Medizinische Direktorin der Menopause Society, in einer Mitteilung.

Frauen sollten über den Zusammenhang besser aufgeklärt werden, fordert Faubion. Da Eisenmangel gut behandelbar ist, wäre eine frühzeitige Diagnose und Therapie für betroffene Frauen hilfreich. Bislang werde das Thema jedoch vernachlässigt.

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