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Saarland
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Spendenaufruf für Apotheken nach Hochwasser

Viele Apotheken im Saarland haben durch Hochwasser und Starkregen in den vergangenen Tagen Schäden erlitten. Die Apothekerkammer des Saarlandes ruft deshalb zu Sachspenden auf. Viele Offizinen versuchen, zumindest wieder einen Notbetrieb zu gewährleisten.
AutorKontaktPZ
Datum 23.05.2024  12:00 Uhr

Stark- und Dauerregen hatten im Südwesten Deutschlands am Wochenende zu Überflutungen und Erdrutschen geführt. Das Saarland ist besonders schwer betroffen. Nach den Schäden durch das Hochwasser stehen viele Apotheken in dem Bundesland vor großen Herausforderungen, wie die Apothekerkammer Saarland mitteilte. 

Die Kammer ruft deshalb zu Sachspenden auf. Vor allem Einrichtungs- und Laborgegenstände würden benötigt. Wer spenden möchte, soll sich bei der Kammer melden. Die Spenden werden dann vermittelt. Auf der Homepage der Apothekerkammer des Saarlandes im Stellen – und Apothekenmarkt können Hilfsangebote inseriert werden.

Im Juli 2021 waren Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen von einem starken Unwetter betroffen. Binnen Stunden fielen zum Teil mehr als 150 Liter Regen pro Quadratmeter. Es entstanden enorme Flutwellen. Eine konkrete Maßnahme damals war ebenfalls ein Online-Sachspendenportal gewesen, was gut von der Apothekerschaft angenommen wurde. In Nordrhein-Westfalen waren damals Schätzungen der Apothekerkammer Westfalen-Lippe zufolge gut 50 Offizinen betroffen, insbesondere im Süden des Landes. Mehr als zehn Apotheken wurden allein im Landesteil Westfalen-Lippe von der Flutkatastrophe beschädigt. Die Landesapothekerkammer Rheinland-Pfalz meldete damals, dass 18 Apotheken nicht mehr betriebsbereit waren.

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